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    Was ist eigentlich Tencel?

    Eine Frau mit einem Tencel Schild

    Gerade die Mädels lesen bei unseren Produkten immer mal wieder, dass Tencel gemeinsam mit Bio-Baumwolle verarbeitet wurde, aber was ist eigentlich dieses Tencel, oder eher TENCEL®? Wir haben euch mal das wichtigste von den Erfindern aus dem Hause Lenzig zusammengestellt:

    "TENCEL® ist eine Lyocell Faser aus dem Hause Lenzing. Sie ist botanischen Ursprungs, da sie aus dem Rohstoff Holz gewonnen wird. Die Faserherstellung selbst ist aufgrund eines geschlossenen Kreislaufes besonders umweltfreundlich. Mit der Erfindung der TENCEL® Faser wurde ein neues Kapitel in der Fasergeschichte aufgeschlagen. Materialien aus TENCEL® sind saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide und kühler als Leinen.

    Aufgrund der glatten Struktur der TENCEL®-Faser sind Materialien besonders seidig und sanft auf der Haut. Eine glatte Oberfläche des Textils macht Sanftheit spürbar und verhindert Hautirritationen. Somit fördert die Faser TENCEL® aufgrund der glatten Faseroberfläche ein optimales Hautgefühl. Raue Faseroberflächen können hingegen zu Hautreizungen führen.

    Mikroskopaufnahme von drei verschiedenen Fasern

    Die TENCEL® Faser weist eine einzigartige Fibrillenstruktur auf. Fibrillen (kleinste Härchen) sind winzigste Bestandteile aus denen sich die Faser zusammensetzt. Submikroskopische Kanäle zwischen den einzelnen Fibrillen regeln die Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit. Die kleinsten Fibrillen sorgen somit für einen optimalen Feuchtigkeitstransport.

    Die Herstellung der Faser TENCEL® ist revolutionär. Der Produktionsprozess basiert auf einem Lösungsmittelspinnverfahren und stellt die größte Errungenschaft in der Cellulosefasertechnologie dar. Über 100 Lenzing-Patente wurden für die Erfindung von TENCEL® international erteilt. Der einzigartige geschlossene Herstellungsprozess macht TENCEL® zur Zukunftsfaser, denn das verwendete Lösungsmittel wird zu beinahe 100 % im Kreis geführt. Der geschlossene Kreislauf wurde von der Europäischen Union mit dem „European Award for the Environment“ ausgezeichnet."

    Quelle: http://www.lenzing-fibers.com/tencel/

    Wir können wirklich bestätigen was uns die Firma Lenzig in den Block diktiert. Die Stoffe der Shirts sind wirklich herausragend weich und die Faser ist spitzend in der Kombination mit der Bio-Baumwolle. Wir haben alle Produkte in unserem Sortiment mit Tencel entsprechend mit einem Tag versehen. So findet ihr diese leichter im Shop.

     

     

    Was ist eigentlich ein "guter" Stubby?

    Sechs Stubbies im Sand am Rheinufer


    Nachdem wir den Stubby vorgestellt haben, wollen wir euch ein paar Beispiele der bereits angesprochenen Varianten zeigen. Hier lest ihr was für uns ein hochwertiger Stubby ist.

     

    Bevor wir die Stubbies in unser Sortiment genommen haben und irgendwie auch zu unserem Herz gemacht haben, mussten wir uns natürlich reichlich umschauen und verschiedene Varianten testen. Wenn der Stubby in Deutschland auch quasi noch unbekannt ist, so ist er in Australien und den USA zu finden wie das Sand am Meer. Naturgemäß wird er auch in unterschiedlichen Varianten und Preisklassen hergestellt. Wie wir euch im letzten Artikel schon erzählt haben, ist die günstigste Variante aus Schaumstoff und sollte auch besser gemieden werden.


    Schaumstoff Stubby von der Seite

    Stubby aus Schaumstoff ... wirklich keine gute Variante

     

    Der Schaumstoff hat so gut wie keine Isolationswirkung und liegt in der Hand wie ein nasser Lappen. Zudem ist er nicht wirklich langlebig und bringt erhebliche Herausforderungen beim Waschen. Zu nutzen ist er eigentlich nur für Werbezwecke bei einem einmaligen Event. Nach dem Abend schnell in die Tonne...

    Das derzeit gängige Material der Wahl ist Neopren. Dieses ist in der Regel mit einer dünnen farbigen Stoffschicht bezogen, welche bedruckt werden kann. Bei diesem Punkt wird der nächste Qualitätsunterschied sichtbar. Entweder wird beim Druck das Siebdruck- oder das Sublimationsverfahren angewendet. Der Siebdruck ist per se nicht schlechter. Im Gegenteil; hat er sich doch seit ewigen Zeiten als ein beständiges Verfahren durchgesetzt. Vielmehr hat er weniger farbliche Möglichkeiten und wird in der Regel bei den günstigeren Varianten verwendet. Mit dem Siebdruck ist es kompliziert bis unmöglich mehrfarbig zu drucken wie beispielsweise bei einem Foto. Deshalb wird in der Regel ein farbiger Untergrund verwendet und in einer Farbe ein Spruch oder Logo auf dem Stubby aufgebracht. Das ist die kostengünstigste Variante für den Neopren Stubby mit schnellen Werbeeffekt, ist aber nicht sehr attraktiv.


    Zwei unterschiedliche Stubbies aus Australien

    Links der Siebdruck - rechts der Sublimationsdruck

     

    Der Sublimationsdruck wird mit hohen Temperaturen aufgebracht und ermöglicht komplexe Bilder wie Fotos. Er wird verwendet, wenn es darum geht dem Stubby komplett zu bedrucken. Zudem ist er beständig gegen Hitze wie die pralle Sonne oder den Waschmaschinenlauf zur Pflege. Das macht den Druck besonders langlebig und robust.

    Ein kleines Detail bevor es dann weiter geht zu den Nähten: wenn ihr den festen Stubby habt und nicht den handlicheren, faltbaren, dann zeichnet sich gute Qualität durch ein Loch im Boden aus. Ohne auf die physikalischen Kräfte dahinter einzugehen, aber wenn der Stubby Boden kein Loch hat, kann es doch recht mühselig werden die Flasche wieder raus zu bekommen. Natürlich kann man sich die Mühe machen und selber ein Loch hinein stechen, es ist aber einfach schon ein Zeichen dafür, wie viel Mühe der Produzent sich bei dem Produkt für euch gemacht hat.



    Blick auf den Butt eines australischen Stubbie

    Bei festen Stubbies auf das Loch achten, sonst wird es nervig

     

    Abschließend noch ein paar wenige Worte zu den Nähten. Diese werdet ihr in etlichen Varianten vorfinden. Je nach Hersteller werden verschiedene Stichmuster verwendet. Diese halten natürlich mit unterschiedlicher Stärke den Stubby zusammen, unterstützt von der Wahl des Fadens. Gelegentlich wird der obere Rand auch noch mit einer Naht versehen. Das ist dann einfach persönliches Empfinden ob es gut aussieht oder nicht. Manche Hersteller setzen auch einen Klebestreifen über die Naht in der Farbe des Stubbies. Da lohnt es sich mal nachzufühlen ob sich wirklich eine Naht unter dem Streifen befindet. Oft ist die Maßnahme nicht einer Designentscheidung geschuldet sondern einer Kostenfrage. Es ist einfach günstiger und schneller, kurz zu kleben, als aufwendig zu Nähen. Wichtig zu den Nähten: hört auf euren Bauch. Fragt euch ob die Wahl der Naht eurer Meinung nach lange hält und ihren Zweck erfüllt.


    Drei Stubbies mit Naht

    Unterschiedliche Nähte bei Stubbies. Links die einfache Naht, Mitte geklebt und Rechts über den Rand hinaus

     

    Fassen wir also Zusammen: für uns macht einen guten Stubby aus, dass er aus Neopren hergestellt wird und das Sublimationsverfahren nutzt. So werden gute Designs umgesetzt, welche mit viel Liebe erstellt wurden. Das Ganze sollte dann noch mit einer ordentlichen Naht versehen werden, die sich durch die Farbgestaltung am besten auch in das Design einfügt. Der handliche Stubby lässt sich entspannt in der Hosentasche verstauen. Also auf geht’s zum Büdchen, Stubby in der Tasche und am Rheinufer ein kühles Bierchen genießen.

     

    Faltbarer Rheinufer Stubbie

    3mm Neopren, faltbarer Stubby mit Sublimationsdruck, dazu eine starke Naht in Kontrastfarbe - unsere Stubbies